Das Positionspapier Design und Nachhaltigkeit: „Aufbruch in eine neue Haltung“

Design kann viel dazu beitragen, die Probleme von heute zu lösen. Immer schneller werden wir in Zukunft Dinge ändern müssen, die in den letzten 70 Jahren gewachsen sind und uns heute oft heute oft selbstverständlich erscheinen. Design kann ein Schlüssel sein, unsere Welt neu zu denken, um in großem Respekt den Buchtitel von Maja Goepel aufzugreifen. Im Rat für Nachhaltigkeit des Deutschen Designtags haben wir mit das beiliegende Papier verfasst – mit grundlegenden Gedanken zur Nachhaltigkeit und Design sowie mit ganz konkreten Forderungen an die Politik und Zivilgesellschaft.

Wir haben 2021 gesehen, wie im Ahrtal (wo ich übrigens zur Schule gegangen bin) Schreckliches passiert ist, was wir uns in der Art alle nicht vorstellen konnten und wollten. Jedoch ist das nur der Auftakt, da bin ich mir sicher. Wir müssen schnell den Klimawandel begrenzen und leider noch mehr. Unser Energie muss viel schneller erneuerbar werden, die Biodiversität ist stark gefährdet, der Planet ist alles andere als „gesund“.

Designer:innen können der Schlüssel sein. Nicht nur zu ressourcensparenden Produkten oder mit Druck auf Recyclingpapier, sondern zu neuen Nutzungskonzepten, in der Teilen/Sharing wichtiger als Besitzen ist. In der eine Kreislauforientierung der Wirtschaft ganz selbstverständlich wird. In der ein „Weniger und Besser“ zu neuen Lebensstilen und neuem Miteinander führt. Hier können und müssen Designer:innen Impulse geben. Das heißt, sie müssen die Verantwortung annehmen und es braucht die richtigen Rahmenbedingungen der Politik.

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